Ein nützliches Hilfsmittel, das die Sicherheit unterwegs erhöht

112 app

112 app

Wenn Reisende durch Wetterumschwünge oder Unfälle in Probleme geraten, dann wird die Arbeit der Rettungswacht wesentlich erleichtert, wenn es sichere Informationen darüber gibt, auf welcher Route jemand unterwegs ist und sich der Aufenthaltsort einigermaßen exakt bestimmen lässt. Dazu gibt es seit Mitte 2012 ein neues Hilfsmittel.

Rufnummer für alle Hilfsdienste: 112.

Rufnummer für alle Hilfsdienste: 112.

Das nützliche Hilfsmittel, das mehr Sicherheit bieten kann, haben zwei Softwarebetriebe zusammen mit der isländischen Rettungswacht (Slysavarnafélagið Landsbjörg) entwickelt: die 112 app. Der wichtigste Faktor bei Rettungsaktionen ist immer die genaue Bestimmung des Ortes, wo sich die in Not Geratenen befinden. Oft geht kostbare Zeit verloren, weil die Angaben zu ungenau oder falsch sind und bei schlechten Verhältnissen wird dadurch zusätzlich auch noch das Leben der Rettungskräfte gefährdet.

Eröffnungsbildschrim der 112 app, ©Sabine Burger, Alexander Schwarz, 2012-09-23__MG_2983_00004

Eröffnungsbildschrim der 112 app

Die 112 app ist eine Applikation, die man sich auf das eigene Smartphone herunterladen kann. Die App speichert dann eine Spur von GPS-Signalen, womit die zurückgelegte Reise nachvollziehbar ist. Die App hat einen Notruf-Button, der bei einem Anruf auch sofort das GPS-Signal des Standorts an die Rettungswacht weiterleitet. Damit soll bei einem Notfall wertvolle Zeit gespart werden, da die Rettungskräfte gerichteter suchen können. Bei vielen Unfällen ist das Problem, dass die Angaben zum Standort zu ungenau oder falsch sind. Denn nicht selten sind die Opfer nicht mehr richtig in der Lage, korrekte Angaben machen zu können. Was beispielsweise bei einem Schneesturm, bei dem man fast die eigene Hand vor den Augen nicht mehr sehen kann, ja auch nicht weiter verwunderlich ist. Allerdings greift die App auf die GPS-Daten des eigenen Telefons zurück und kann also nur so genau arbeiten, wie das Telefon genaue Daten liefert. Dennoch kann dadurch die Suche enorm eingegrenzt werden.

Einfach und zielgerichtet: Die 11 app der isländischen Hilfsdienste. ©Sabine Burger, Alexander Schwarz, 2012-09-23__MG_2986_00005

Einfach und zielgerichtet: Die 11 app der isländischen Hilfsdienste.

Des Weiteren kann man auf  der App Namen und Nummern von Personen speichern, die bei einem Notfall benachrichtigt werden sollen. Auch somit erspart man den Rettungskräften unnötige Zeitverschwendung.

Bei der Rettungswacht kann man außerdem auch einen ausführlicheren Reiseplan hinterlegen. Entscheidet man sich für diese Variante, dann nimmt die Rettungswacht in regelmäßigen Abständen Kontakt auf und kontrolliert, ob alles in Ordnung ist. Auf der Webseite der Rettungswacht findet man auch ausführliche Ausrüstungslisten und weitere Tipps für jede Art von Reise.

Worauf man achten sollte, wenn man in Island unterwegs ist, ist auch in diesem Artikel auf der Webseite nachzulesen.

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  • ?Wussten Sie schon, dass ...

    es durch die Erderwärmung seit einigen Jahren auch Wespen gibt auf Island.

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    einige Straßen in Reykjavik Fußbodenheizung haben aus geothermalen Quellen.

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  • ?Wussten Sie schon, dass ...

    zwei Drittel der Gesamtbevölkerung Islands in Reykjavík und Umgebung wohnt.

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    es in Island die meisten Jeeps pro Einwohner auf der Welt gibt.

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    das isländische Pferd als einziges auf der Welt eine eigene Gangart, den Tölt, hat.

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    der Isländer Leifur Eiriksson Amerika entdeckt hat, dort aber nicht bleiben wollte und zurückkam.

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    Bier erst 1980 legalisiert wurde (Wein und Schnaps gab es auch schon früher legal).

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    das warme Wasser aus geothermalen Quellen kommt und nicht mehr aufgeheizt werden muss.

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    Island mit Hallór Laxness einen Nobelpreisträger für Literatur haben.

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    Ingolfur als erster Siedler an der Stelle an Land ging, die heute Hauptstadt des Landes ist.

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